Schloss Sachsengang

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Die mittelalterliche Burg Oberhausen

Die frühmittelalterliche Wehranlage am Nordrand der Donauauen bildete ursprünglich mit der Burg Oberhausen eine Wehreinheit.

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Auch „Festung Sachsengang“ genannt, ist wahrscheinlich einer der ältesten und bedeutendsten Wehranlagen in der Burgkette um Wien von Essling bis Stopfenreuth.

Die Anlage hat heute noch einen breiten Burggraben in diesen heute Islandpferde grasen. Durch das erste Tor betritt man einen großen Hof mit noch gut erhaltenen Wirtschaftsgebäuden, Werkstätten und Wohnungen. Zum Schloss muss man nochmals eine Brücke überschreiten. Das Schloss selbst ist auf einen künstlich aufgeschütteten Hügel der weiters mit einem tiefen Graben umgeben ist und nur mit der heruntergelassenen Zugbrücke betretbar war.

Der schon in der Römerzeit aufgeschüttete Hügel auf dem die Burg errichtet ist wurde schon von den Römern als Wehrhügel verwendet. Dazu wurde das ausgehobene Material des Grabens verwendet. Dieser ist heute noch mit einer Breite von ca 20 Metern nicht zu übersehen.

Das Schloss selbst hat nur an der Vorderseite die Barockisierung mitgemacht. Genügend mittelalterliche Mauerreste lassen noch einige Angriffsspuren erkennen. Das sind die nicht wenigen in den ausgebesserten Stellen eingemauerten Kanonenkugeln. Damit hat man damals gezeigt dass diese Burg schon einige Sturmversuche überstanden hatte.

1030 wurde das Schloss in den Besitz Freising genannt und gehörte ab dem 12.ten Jahrhundert bis 1492 der Familie Sachsenganger. Auch die Habsburger hatten das Schloss in Oberhausen mitte des 16ten Jahrhunderts als Jagdschloss in verwendung.

1590 bis 1652 war es im Besitz der Familie Berchtold und danach Eigentum des Vice-Dom-Amts.
Um 1655 erwarb es Johann Konrad von Richthausen und vier Jahre später Jakob von Thavonat und später übernahm es das Haus Clam-Martinic (Clam-Martinic(z), auch Grafen von Clam-Martinitz, Freiherrn von Höhenberg, ist der Name eines alten österreichischen Hochadelsgeschlechts. Die erloschenen Clam-Gallas waren ein stammverwandter Zweig, die sogenannte „jüngere Linie“ der Grafen von Clam. Bekannt ist auch die Burg Clam in Oberösterreich)

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